Schlagwort: Kopfschmerzen

  • Die Unvergleichliche…

    …ist Tulsi- das indische Basilikum und bei uns als Zimmerpflanze und als Gewürz sehr einfach zu ziehen. Es ist bei den Hindus die heiligste aller Pflanzen, nicht ohne Grund:

    • Tulsi wirkt beruhigend und entspannend, immunsystemstärkend, verdauungsfördernd, antiseptisch, blähtreibend, krampflösend, schlaffördernd, wärmend und nicht zuletzt auch wurmtreibend durch die Inhaltsstoffe ätherische Öle- Eugenol, Flavanoide, Gerbstoffe, Kaffeesäure, Kampfer, Methylchavicol und Pinen.
    • Seinen Einsatz findet diese aromatische Basilikumart in der Phytotherapie als Tonikum, zur Stärkung des Immunsystem und zur Regulation der Verdauung, aber auch bei Angina, als pflanzliches Antibiotikum, bei Arthritis, Asthma, Bronchitis, Grippe, Hautkrankheiten, Halsschmerzen und Heiserkeit, bei und gegen Insektenstiche, Kehlkopfentzündung, Koliken, Kopfschmerzen und Migräne, gegen Krämpfe, Mundschleimhautentzündung, Nebenhöhlenentzündung, Rheuma, Schmerzen jeglicher Art- besonders bei Kälteschmerzen und Unterleibschmerzen während der Mens, gegen Stress, als Tonikum bei Überanstrengung.
    • Wir haben aber ob der Inhaltsstoffe Kontraindikationen und Nebenwirkungen: Schwangerschaft, Stillzeit, Kleinkinder und ein Dauergebrauch führt zu Müdigkeit und kann die Leber stark belasten.
    • Gemäß der CM wirkt es auf die Meridiane Magen/ Milz, Lunge/ Dickdarm und Leber/ Gallenblase- eine gute Wirkung zeigt es auch bei Dysbalancen in den Meridianen Herz/ Dünndarm durch die ausgleichend- beruhigende Wirkung.
    • Verwendung finden die frischen Blätter in der Nahrung- Achtung! nicht mitkochen!, die Samen als abkochung bei Hautkrankheiten, das Öl und der Frischsaft zur abwehr von Insekten bzw. nach Insektenstichen- übrigens Zecken mögen den Duft gar nicht- und als Tee kann man Tulsi gegen Mundschleimhauterkrankungen und bei Rachenbeschwerden einsetzen.
    • Zum Gebrauch bei schwerwiegenderen Erkrankungen empfehle ich immer die Konsultation zur Bestimmung des Dysharmoniemusters- gerade wenn es im Migräne oder andere Schmerzen geht.
    • Tulsi ist sicher ein sehr gutes Heilkraut, wenn Sie diese Sorte nicht zur Hand haben, tut es auch unser Küchenbasilikum als Notfallmittel 😉

    Im Garten besticht Tulsi durch ein wunderbares Grün und tolle Blütendolden- es verbreitet einen aromatischen Geruch und lässt sich wunderbar im Kräuterbeet ziehen oder als Zimmerpflanze zur Würze über den Winter bringen.

  • November- jetzt nur nicht sauer werden

     

    Gesundheitstipp 70
    Gesundheitstipp 68

    Sauer macht krank- harmonisieren Sie Ihren Säure-Basen-Haushalt!
    Falsche Ernährung, zu wenig Bewegung oder Stress sind Gründe dafür, dass das Säure-Basen-Gleichgewicht des Körpers und damit die Voraussetzung für Gesundheit, Vitalität und Lebensfreude gestört ist. Übersäuerung kann für die unterschiedlichsten Beschwerden verantwortlich sein. Die richtige Ernährung ist die erste und wichtigste Maßnahme, um einen gestörten Säure-Basen-Haushalt wieder ins Lot zu bringen. Darüber hinaus trägt ausreichend Bewegung dazu bei, Säureschlacken im Bindegewebe zu mobilisieren und wieder auszuscheiden. Gerade jetzt in der dunklen Jahreszeit ist es wichtig, nicht „sauer“ zu werden! Damit können Sie auch dem Novemberblues den Kampf ansagen.

    Umweltgifte und Schlacken unseres eigenen Körpers lassen den Stoffwechsel und die Entgiftungsorgane auf Hochtouren laufen… und das täglich! Sind diese überlastet oder stehen zu wenige Mineralstoffe (basische) zur Verfügung, kommt es zur Ablagerung der Schlacken im Bindegewebe- die Faszien verkleben. Das „Erlebnis“ Krankheit ist oft eine Reaktion des Körpers, diese sauren Stoffe wieder los zuwerden. Ist der Körper voll mit Schlacken und kann er diese nicht mehr abbauen, dann kommt es zur Schädigung in den tieferen Schichten, chronische Erkrankungen sind das Fazit.
    Übersäuerung als Krankheitsursache?  Heilpraktiker und ganzheitlich arbeitende Ärzte wurden oft nur belächelt, im schlimmsten Fall verhöhnt, wenn diese Diagnose gestellt wurde. In den letzten 5 Jahren haben aber messbare Ergebnisse und Studien zu mehr Akzeptanz geführt, auch in Reportagen- bspw. im NDR(„Die Ernährungs- Doc’s“) wurde über dieses Thema diskutiert.  Die Beschwerden reichen von diffusen Befindlichkeitsstörungen, über Allergien bis hin zu schweren Erkrankungen wie Infarkten, Apoplex und Krebs. Eine der Ursachen ist der moderne Lebensstil mit Fertigprodukten, stark verarbeiteten Lebensmitteln- Chemielabor statt Bio-, mangelnde Bewegung und Stressoren.  Damit wird der Organismus mit Säuren geradezu überschwemmt . Unser Körper hat aber nur begrenzte Ressourcen, um die Säuren wieder abzubauen.
    Der Mensch ist von Natur aus basisch. Der  pH-Wert des Blutes liegt zwischen 7,35 und 7,45 – schon geringe Abweichungen davon führen zu Störungen , bei stärkeren Abweichungen zu schweren Erkrankungen und sogar zum Tod. Die Körperstrukturen und dessen Flüssigkeiten haben einen bestimmten pH-Wert, was für ein gesundes Gleichgewicht untereinander sorgt. Dieses wird durch die Ernährung, Bewegung, Stress, Medikamente… beeinflusst. Kommt es auf lange Sicht zu einer Überforderung dieses Komplexes, dann sind Erkrankungen vorprogrammiert.Erste Anzeichen einer Übersäuerung sind bspw.:  Müdigkeit, Kopfschmerzen, Konzentrationsmangel, Leistungsschwäche, Schlafstörungen oder auch Hypertonie.

    Wie ist es nun mit der mentalen Belastung?
    „Schlägt uns etwas auf den Magen“ oder müssen wir „etwas erst verdauen“, dann ist immer der Betroffene unser größter Immunkomplex- der Verdauungstrakt. Alle Emotionen, Stress jeglicher Art fordern dieses komplexe System. Dann kommt dazu, dass die Mahlzeiten häufig nur noch „Nebensache“ sind- in Ruhe essen oder achtsam essen ist für viele Menschen ein Fremdwort geworden. Natürliche Nahrung- frisch zubereitet mit allen wichtigen Bestandteilen- ist für viele aktuelle oder zukünftige Patienten mit einem großen Fragezeichen verbunden. Ganz häufig höre ich in der Sprechstunde: “ Das dauert zu lange, ist zu teuer oder gar „Ich kann nicht kochen“??? Auch ständiger Stress und negative Emotionen gehören zu typischen Gründen für eine Störung des Säure-Basen-Haushaltes.

    4x basische Nahrung und 1x saure Nahrung- da ist nichts dagegen einzuwenden. Dieses Verhältnis entspricht in etwa dem Säure-Basen-Verhältnis in einem gesunden Körper. Man muss also gar nicht so streng mit sich sein, um wieder in den basischen Bereich zu kommen und seinen Körper zu erholen.

    Säuren im Körper werden durch Fleisch, Fastfood, Weißmehl, Zucker, Kaffee, kohlensäurehaltige Getränke, Süßigkeiten, stark verarbeitetes Brot und Genußmittel (Alkohol, Nikotin)gebildet.

    Basen erreichen wir mit: Gemüse, Obst, bestimmte Fleischsorten, bestimmte Öle, bestimmte Getreide(Aufstellung bekommen Sie bei mir in der Praxis), Salaten…

    Gesunde Ernährung hat gar nichts mit Verzicht, nur Rohkost oder „Ökonahrung“ zu tun. Es geht um ein Wiederentdecken von gesunden Gewohnheiten und natürlichen Lebensmitteln- „Morgens wie ein Kaiser, mittags wie ein Bürger und abends wie ein Bettler“

    Auf in die basische Ernährung:

    • Verzichten Sie auf Fertigprodukte und lesen Sie die Zutatenliste der Lebensmittel, die fertig gekauft werden. Alles was an erster und zweiter Stelle steht, ist am meisten enthalten, das sind oft schlechte Fette und Zucker.
    • Weniger Süßigkeiten: Süßigkeiten bestehen aus Zucker und Fetten. Schoki & Co. bauen sich direkt in Fettdepots um und fluten den Körper förmlich mit Säure. Trinken Sie lieber einen selbstgekochten Kakao mit Kardamom oder naschen selbst hergestellte Sesam-Honig-Riegel.
    • Mäßigen Sie sich im Wurst und Fleischkonsum. Bei meinen Großeltern und auch noch lange Zeit zu Hause gab es nur am Sonntag Fleisch. In unserer Familie setzen wir dieses Prinzip fort, es gibt nur an den Sonntagen, wenn gewünscht Fleischgerichte, ansonsten greifen wir im Alltag auf Gemüse und Fisch zurück.
    • Essen Sie drei Portionen Gemüse und zwei Portionen Obst am Tag- eine Portion entspricht Ihrer Innenhand . Die Inhaltsstoffe in Gemüse und Obst sind besonders wertvoll, weil basisch, fettfrei und mit lebenswichtigen Vitalstoffen für Stoffwechsel und Verdauung.
    • Wenn denn Getreide oder Brot gegessen wird, dann in der Vollkornvariante und Bio! Nur im vollen Korn ist alles enthalten, was den Körper basisch werden lässt, auch wenn Getreide direkt nicht basisch wirkt, sondern als „Guter Säurebilder“ eingestuft wird. Besonders wertvoll ist der Ur- Dinkel bzw. Dinkel nach Dr. Hertzka, dieser ist unverändert und ursprünglich und auch für Menschen mit Unverträglichkeiten geeignet.
    • Trinken Sie ausreichend- der Körper benötigt zwischen 1,5 und 2 Liter Flüssigkeit/ Tag, um ein gesundes Milleu zu erreichen. Ist es heiß, treiben Sie Sport oder absolvieren eine Entgiftung, dann sollten es 2,5 bis 4 Liter/ je nach Belastung sein. Der Durst ist ein schlechter Ratgeber, sind wir durstig, ist die Zelle schon sauer 🙁 Ach ja, das beste Getränk ist einfaches Wasser ohne Schnickschnack- lauwarm, so wird es von den Zellen am besten verstoffwechselt. Einfach zu merken ist die Menge 6- 8 Gläser Wasser/ Tag  😉

    Und wie sieht die Chinesische Medizin das Thema “ Sauer“? Na ganz einfach, Schlacken sind Toxine, die unseren Körper vergiften, Schleim erzeugen und damit das wichtige Zirkulieren- das TONG- der Energie blockieren- die Symptome wie oben sind gleich, werden aber oft viel eher richtig eingeordnet, dann Zunge und Puls täuschen einen guten TCM-Therapeuten nicht. Die Behandlung wird entsprechend abgestimmt nur dann… muss der Patient auch Einiges selbst machen. Ach ja, die Kräuterrezepturen leiten Toxine aus- Symptome, dass die „Bösewichte“ unseren Körper verlassen sind möglicherweise provoziertes Schwitzen, starkes Urinieren auch mit verändertem Geruch, stärkerer Stuhlgang mit verändertem Geruch bis hin zu mgl. Durchfällen- die aber unter Kontrolle bleiben. Aber die Rezepturen werden immer wieder angepasst und somit besteht nicht die Gefahr des Energieverlustes.

    Werden Sie nicht sauer!

    “ Deine Nahrung sei Deine Medizin“….-  frei nach Hippokrates

    Gesundheitstipp Nr. 9

  • Ignorieren Sie nicht…

    In meinem heutigen Gesundheitsbeitrag geht es um Aufklärung- Aufklärung zu Symptomen, die unter Umständen eine tiefsitzende Erkrankung ankündigen, bei der die moderne Medizin den Vorrang hat und mit der CM begleitend behandelt werden kann.

    Medizinische bzw. heilpraktische Hilfe und ggf. notärztliche Hilfe ist angeraten bei folgenden Symptomen/ wenn:

    1. … Sie plötzlich nicht mehr richtig sprechen, sehen oder sich bewegen können- Lähmungen der Gliedmaßen, plötzlich verminderte oder eingeschränkte Sehkraft, herabhängende Mundwinkel oder extreme plötzliche Müdigkeit und Sprachstörungen sind ggf. Symptome eines Schlaganfalls und dann zählt jede Sekunde!! Bei diesen Symptomen- so kurz sie auch anhalten mögen- muss sofort der Notarzt über 112 verständigt werden. Bei einem Schlaganfall- in der CM sprechen wir vom inneren Wind, englisch ja auch „wind-stroke“- wird Nervengewebe zerstört. Eine zeitnahe Behandlung kann die Schädigung der Nervenzellen eingrenzen, die Kräutermedizin und Akupunktur kann begleitend eingesetzt werden. In der Nachbehandlung kann mit Qi Gong und Tuina sehr erfolgreich gearbeitet werden, denn auch Nervenzellen können regenerieren bzw. Umgehungskreisläufe bilden.
    2. …Schmerzen in die Brust(links) oder in den linken Arm einschießen, die bis unter das Brustbein oder die Schulterblätter ausstrahlen, dazu Angstgefühle, Übelkeit, Atemnot oder Schweißausbrüche kommen oder diese auch allein auftreten- dann rufen Sie sofort den Notarzt oder lassen diesen rufen- dahinter verbirgt sich möglicherweise ein Angina pectoris- Anfall oder ein Herzinfarkt- auch hier zählen die Sekunden. Der Herzmuskel, welcher dann nicht mehr ausreichend durchblutet wird, kann in bestimmten Arealen regelrecht „Absterben“ und das gilt es zu verhindern!
    3. …Sie rapide an Gewicht verlieren und ohne das Sie Ihre Lebensgewohnheiten geändert haben( mehr Bewegung, Ernährungs-umstellung)- es können verschiedene Erkrankungen die Ursache sein, wie Diabetes Mellitus, Erkrankungen der Schilddrüse und Nebenschilddrüse, Tumore…
    4. …plötzlich einschießende Schmerzen im Kopf Sie lähmen oder starke Wesensveränderungen bewirken- der Verdacht auf Blutungen im Gehirn liegt nahe bzw. ein schnell wachsender Tumor kann ebenfalls eine Ursache sein. Bei Schmerzen, die länger als 24 Stunden anhalten bzw. ständig wieder zurück kommen, ist die Konsultation und Abklärung immer angeraten.
    5. …Entzündungszeichen- die Klassiker wie Rötung, Schwellung, Schmerz, Überwärmung und eingeschränkte Funktion oder ggf. Fieber und Nachtschweiß- gar nicht abklingen wollen. Dazu zählt auch ein Husten, der längere Zeit anhält oder eine lang anhaltende Heiserkeit mit Schluckbeschwerden. Hier ist es wichtig, eine Lungenentzündung oder andere schwere bakterielle Infektionen auszuschließen.
    6. … sich nach der Menopause vaginale Blutungen einstellen oder Sie Knoten oder Verhärtungen in der Brust tasten. Hier sollte eine Tumorerkrankung ausgeschlossen werden. Alle Veränderungen der Brust- Einziehungen, Austritt von Flüssigkeit, Jucken, Schmerz- sind Warnsignale, welche auf eine Erkrankung hinweisen können. Brusterkrankungen treffen Frauen jeden Alters, aber auch der Mann kann von Erkrankungen des Brustkörpers betroffen sein.
    7. … sich Stuhl oder Urin stark und über einen längeren Zeitraum verändern. Die Ursachen dafür sind so vielfältig, dass eine genaue Untersuchung stattfinden muss.
    8. … Völle oder andere starke Verdauungsbeschwerden bis hin zu absoluter Appetitlosigkeit festzustellen sind und diese Symptome ebenfalls längere Zeit( ab drei Tage) anhalten.

    Diese Aufzählung ist nur ein kleiner Auszug von Symptomen, hinter denen sich eine dramatische Erkrankung verbergen kann. Scheuen Sie sich nicht, den Notarzt zu rufen! Bestehen Sie ggf. auf eine Überweisung zu einem Facharzt.

    Im Sinne von Konfuzius “ Sorge dich nicht um die Ernte, sondern um die richtige Bestellung deiner Felder.“ wünsche ich Ihnen und Ihren Lieben eine gute Gesundheit!

  • Die Tage vor den Tagen

    Fühlen Sie sich vor der Periode matt, unausgeglichen oder verspüren Sie Druck/ Schmerzen in der Brust oder im Unterleib- dann sind Sie ggf. vom PMS, dem Prämenstruellen Syndrom, betroffen.

    Als PMS werden gesundheitliche Beschwerden vor der Periode bezeichnet. Die moderne Medizin bezeichnet die Summe der Beschwerden nicht als eine Krankheit, das Syndrom beeinflusst jedoch erheblich die Gesundheit der Frau sowie ihr ganzes Umfeld. Die westliche Medizin misst diesem Zustand und seinen Beschwerden keine große Bedeutung bei und bagatellisiert dies häufig. Diese Einstellung ist falsch. Die Frau und ihre Gesundheit/ das Hormonsystem ist wie ein leicht zerbrechliches Tongefäß und als solches sollte sie immer behandelt werden. Das sehr anspruchsvolle Leben der heutigen Frau, beeinflusst vom hektischen modernen Lebensstil und der stressigen, schnelllebigen Zeit wirkt sich zusammen mit anderen Faktoren auf den gesundheitlichen Zustand und somit auch auf die Menstruation aus. Alle psychischen und physiologischen Abläufe im Körper einer Frau hängen während der gesamten fruchtbaren Lebenszeit eng mit der Periode zusammen. Eine gesunde Menstruation, d. h. eine Menstruation die regelmäßig (nach 26-29 Tagen) einsetzt, nicht schmerzhaft ist, etwa 5 Tage dauert, und bei der keine Schmierblutungen und Ausflüsse sowie keine Symptome vorher auftreten, ist für die Funktionalität und das Wohlbefinden/ die Gesundheit von grundlegender Bedeutung. Das prämenstruelle Syndrom ist an sich keine Krankheit, sondern ein Komplex von Symptomen, die zwar einzeln nicht so schwerwiegend sind, aber in ihrer komplexen Auswirkung eine ganze Reihe an Krankheiten verursachen können. In den asiatischen Ländern werden diese Symptome deshalb auch mit der nötigen Wertung bedacht und konsequent behandelt, damit es nicht zu tiefgreifenden Erkrankungen kommt.

    Wie erkennt “ Frau“ nun aber, ob ein PMS vorliegt? Es gibt zwei Arten von Beschwerden – psychische und physische. Zu den typischen psychischen Symptomen gehören schneller Stimmungswechsel, Gereiztheit, Weinerlichkeit, Melancholie bis hin zu depressiven Verstimmungen, oder auch erhöhte Arbeitsaktivitäten, Wortkargheit oder Redseligkeit … –  oft sagt dann der Partner schon “ Ah, es ist wieder soweit, Du bekommst Deine Periode „. Zu den physischen Symptomen zählen Schmerzen und Vergrößerungen der Brüste, Druck auf der Brust, Kloß im Hals, häufiges Seufzen oder Gähnen, aufgeblähter und vergrößerter Bauch, Gewichtszunahme durch Wassereinlagerungen, geschwollene Beine oder ein geschwollenes Gesicht , Akne oder Ekzeme, übermäßige Lust auf Süßes, Eierstockzysten(zyklische Zysten), Bindegewebe-Verhärtungen in den Brüsten, Kopfschmerzen, leichter Ausfluss…

    In der chinesischen Medizin wird das PMS wie folgt gesehen:

    Bei der Menstruation spielen diese drei Meridianen eine entscheidende Rolle: die Nierenleitbahn, die Leberleitbahn und die Milzleitbahn. Für die Beschwerden sind im Wesentlichen die Leberleitbahn und die Milzleitbahn verantwortlich. Die Milzleitbahn „produziert“ das Blut und die Leberleitbahn übernimmt die Rolle eines “ Reservoirs“. Dieses stellen wir uns als ein Gefäß vor, das sich bei einer gesunden Frau- optimal – 27 Tage lang füllt, um dann am 28. Tag – dem Eintritt der Blutung- überzulaufen. “ Die Blutung einer Frau sei wie ein leichter Sommerregen“- sagen die Klassiker. Jede psychische Belastung wird gleichzeitig zuerst in die Leberleitbahn geleitet. Im Prinzip ist es egal, ob es sich um unterdrückte und zurückgehaltene oder aggressive Emotionen handelt – alle führen am Ende zu einem langsamen Fluß  von Blut und Energie(Qi) in der Leberleitbahn bis hin zur Blockade/ Stagnation. Der blockierte Fluß von Blut und Qi im Lebermeridian unterdrückt dann den Funktionsfluß des Milzmeridians, welcher dadurch nicht mehr genug Energie und Blut produziert. So entsteht ein Teufelskreis. Die Beschwerden- mental wie auch physisch- sind die Folge von Stagnation in der Leber aufgrund von Blut- und Energieblockade. Ursächlich stehen dafür:

    1. Emotionen – ob schwache, aber dafür häufig auftretende, oder starke in Form von nicht verarbeiteten Ängsten, Sorgen oder Zorn,
    2. „schwaches“ Blut in der Leber – sinnbildlich wie eine Quelle oder ein Brunnen mit wenig Wasser, welches keine Kraft mehr zum Fließen hat und damit den Brunnen oder die Quelle zum Versiegen bringt oder aus diesen einen „Tümpel“ macht- eine Stagnation entsteht.

    „Was tun“ sprach schon Zeus?

    Die Blockade von Energie und Blut im Lebermeridian ist mit einem „Schnüren der Körpermitte“ zu vergleichen. Wie bei einem Korsett entsteht von der Taille nach oben ein Überschuss und nach unten ein Mangel oder „innere Hitze“ in der oberen Körperhälfte und ein Kältezustand in den unteren Gliedmaßen… Dieser Zustand wird in der modernen Medizin gar nicht klassifiziert und damit auch nicht behandelt. Patientinnen mit fortgeschrittenen Beschwerden enden dann beim Psychologen oder Psychiater, losgelöst vom Ganzen betrachtet und im schlimmsten Fall mit Antidepressiva behandelt.

    In der CM wird das PMS recht erfolgreich behandelt, es dauert nur seine Zeit- Patient und Behandler müssen sich Zeit nehmen! Anhand eines Beispiels lässt sich das Vorgehen gut erklären- der berühmte Globus hystericus (subjektives Gefühl eines „Kloß im Hals“ oder dauerhaftes zusammenziehendes Gefühl auf der Brust, das sich vor allem beim Stress verstärkt- alles ohne organische Ursache) ist aus der Sicht der CM absolut logisch zu erklären. Es geht um eine bestehende Blockade von Energie und Blut in der Leberleitbahn, zu der durch emotionalen Stress eine weitere Energie- und Blutblockade kommt. Ähnlich sind auch alle anderen Symptome beim PMS erklärbar – vor der Menstruation entsteht eine physiologische Blut- und Energieblockade in der Leberleitbahn (das Blutreservoir wirkt vor allem 3-5 Tage vor der Menstruationsblutung wie ein Druckkochtopf). Wenn diese natürliche Blockade auf einen bereits pathologisch blockierten Bereich  stößt (ob emotional oder infolge von Blutmangel), dann führt es zu den bekannten Beschwerden. Durch die Blockade, die früher oder später in innere Hitze umgewandelt wird, wird auch der Geist(Shen, das Herz) unruhig, gereizt und launenhaft, die innere Hitze drängt ggf. nach Außen (Akne, Ekzeme, gerötete und sensible Haut). Ähnlich deutet auch Seufzen, Gähnen und häufiges tiefes Durchatmen darauf hin, dass der Organismus „mechanisch“ versucht die Blockade von Qi im Brustbereich zu lösen. Diese führt nicht selten zu Kopf- oder Brustschmerzen, denn gemäß der CM ist jeder Schmerz wie “ Hunger des Gewebes und der Schrei nach freiem Qi „zu sehen. Daher wird das Hauptaugenmerk bei der Behandlung diese Beschwerden auf das Lösen der Blockade und die Harmonisierung/ das Ausbalancieren der Meridiane ausgerichtet. Das ist eine sehr feine und anspruchsvolle Arbeit- Akupunktur, Kräutermedizin, Tuina/ Shiatsu und Qi gong stehen mir/ uns zur Verfügung.

    Diese Beschwerden sind sehr ernst zu nehmen, die Ursache muss genau ergründet werden, denn…

    …aus der Sicht der CM besteht das Risiko darin, dass jede Blockade später auch physische Auswirkungen haben kann – “ der Brunnen/ die Quelle ist verstopft“ und kann sich in Form einer Zyste oder eines Geschwulst, z. Bsp. eines Myoms „stauen“… ein Teufelskreis aus Sorge, Angst, körperlichen Beschwerden entsteht und führt immer wieder zu einer Verstärkung der Beschwerden oder zu wirklich schlimmen Ekrankungen. Deshalb… wehret den Anfängen. Dazu wird die Blockade des Leber- Qi gelöst und die Leberleitbahn und damit auch die Emotionen “ freigeschaufelt“,  damit wird die Milz gestärkt und das Blut genährt und in Fluß gebracht .

    Zur Unterstützung der Akupunktur- eine Woche vor der Menstruation und zur Zeit des Eisprungs durchgeführt- gibt es drei Kräutermischungen, welche direkt auf das Blut und Qi des Lebermeridains zielen, die Milz ernähren und den Shen(Geist) beruhigen. Auch mit westlichen Kräutern/ Urtinkturen lässt sich dabei gut arbeiten. Und… Frau sollte sich bewegen, denn Bewegung fördert den freien Fluß von Qi und Blut- mit einfachen Übungen aus dem Yoga und Qi Gong lassen sich die PMS- Symptome lindern und in der Endkonsequenz im Zusammenhang mit Akupunktur und Kräutern können diese auch ganz verschwinden.

    Lesen Sie dazu “ Der Weg der Kaiserin“- ein wunderbares Buch für Frau und Mann!

  • Das Gewitter im Kopf…

    Schmerzen… schon morgens brummt der Kopf oder bei Stress will unser Denkorgan schier zerspringen, das Licht ist zu hell, die Augen schmerzen oder der Magen rebelliert zusätzlich… Diagnose chronischer Kopfschmerz, Cluster-Kopfschmerz oder Migräne und nun???

    Betrachten wir uns dieses Thema einmal genauer aus Sicht der Ganzheitlichkeit!

    Kopfschmerzen– sind eher Befindlichkeitsstörungen und werden als episodische- „normale“ Kopschmerzen bezeichnet. Sie treten nicht ständig auf, sind häufig die Ursache von zuwenig Flüssigkeit, Überarbeitung, zuviel Alkohol:), zuwenig Schlaf…. Diese lassen sich relativ leicht korrigieren, z. Bsp. mit dem Trank“ heiße 7″- 12 Pastillen des Schüssler Salzes Nr.7 in 200ml heißem Wasser aufgelöst-, frischer Luft und leichter Bewegung. Hilfreich ist auch eine Akupressur auf dem Akupunkturpunkt HeGu(Di4), NeiGuan-Pericard 6 und/oder TaiChong-Leber 3. Diese “ episodischen “ Kopfschmerzen speichert der Körper nicht im „Schmerzgedächtnis“, welches bei anderen Schmerzarten des Kopfes sehr ausgeprägt ist.

    Spannungskopfschmerzen- diese Schmerzen des Kopfes entstehen durch eine komplette Anspannung der Muskulatur im Körper, besonders im Bereich der Schultern. Die Ursachen sind vielfältig- Muskelhartspann durch eine falsche Haltung und ungenügende Bewegung, Fehlstellungen der Wirbelsäule- oft ausgehend von Becken-Fehlstellungen-, Stress, Angst, Konflikte und Überforderung sind Auslöser. Bei dieser Form hat sich ein eigenständiges Störungsbild aufgebaut und das „schmerzgedächtnis“ ist sehr ausgeprägt- d.h., komme „ich“ als Betroffener/ Betroffene in ähnliche Situationen, dann reagiert mein Körper/ Kopf mit Schmerz. Diese Schmerzen fühlen sich an, als wenn der Kopf eingespannt in einer Zwinge steckt, unter Umständen besteht eine leichte Benommenheit und sie „kriechen“ oft vom Nacken zum Kopf herauf. Begleiterscheinungen können Schlafstörungen und eine schmerzhafte Verspannung der Muskulatur sein. Die Lebensqualität ist erheblich eingeschränkt, denn die Angst vor diesem Schmerz prägt sich sehr schnell aus. Gegenmaßnahmen müssen unbedingt ergriffen werden- Aufzählung folgt…

    Migräne- “ das wünscht man seinem ärgsten Feind nicht“ sagte mir eine Patientin, die seit ihrem 10. Lebensjahr an Migräne litt. Der Schmerz ist pochend, pulsierend, stechend, geht einher mit Sehstörungen, Lichtempfindlichkeit, Übelkeit bis Erbrechen, kann auch „nur“ einseitig auftreten und setzt den kompletten Körper lahm- denn Migräne “ kündigt ihren unliebsamen Besuch an“- manche Patienten sprechen von einer „Aura“, auch Konzentrationsabfall, Heißhunger auf Süßes, leichte depressive Verstimmungen oder eine deutliche Reizbarkeit gehen einer Attacke voraus- “ die Galle kocht über“, „die Laus läuft über die Leber“- damit hat der Therapeut/ die Therapeutin für chinesische Medizin den Ansatz zur Behandlung, um die Ursache und die Auslöser zu bekämpfen- mit dem Patienten gemeinsam…

    Clusterkopfschmerz- ist die eher seltene Form und sehr schwierig zu diagnostizieren. Die Betroffenen empfinden oft einen scharfen, unerträglichen Schmerz, oft messerscharf, so als wenn die Augen angestochen werden oder der Augapfel glühend heiß durchbohrt wird. Stress verstärkt diese Art des Schmerzes sicher, aber ursächlich ist eine Entzündung des venösen Systems hinter den Augen.

    „Schmerzmittel- Kopfschmerz“– ein Schmerz, der durch eine regelmäßige, auch präventive Einnahme von Schmerzmitteln entsteht- entstanden durch ein Abhängigkeitsverhältnis zum Schmerzmittel. Die Furcht vor dem Schmerz ist so groß, dass die Betroffenen die Mittel präventiv nehmen, dadurch aber verschiebt sich die „Schmerztoleranzschwelle“- ein Teufelskreis ist entstanden. Die Symptome ähneln denen der anderen Kopfschmerzarten und können sich abwechseln.

    Sekundär- oder Begleitkopfschmerz– entsteht als Begleiterscheinung anderer Symptome/ Krankheiten/ Syndrome wie Hypertonie, Verletzungen, Durchblutungsstörungen oder auch bei Infekten. Die Ursachen sind sehr vielfältig- dementsprechend gibt es auch sehr unterschiedliche Symptome.

    Generell muss – wie alle anderen Symptome auch- der Kopfschmerz und seine Ursache(n) abgeklärt werden. Unsere Zeit bringt Stress, Überlastung und ständige Reizüberflutung mit sich. Auch Hormonumstellungen sollten berücksichtigt werden.

    Die chinesische Medizin sieht den Kopfschmerz als ein Symptom einer tiefliegenden Dysbalance der Meridiane an- hauptsächlich beteiligt sind der Lebermeridian(Stress, Zorn, Wut, Ärger, Blutmangel), der Lungenmeridian(Trauer, Verletzung), der Magenmeridian(…ich kann alles schlecht verdauen…, falsche Ernährung, …mir schlägt alles auf den Magen…), der Nierenmeridian(…mir fehlt die Energie). Yang und Yin, Qi, Xue(Blut) und Shen(Herz und Geist) sind aus der Balance und müssen reguliert werden. Das Verblüffende und Effektive im Bereich der Naturheilkunde/ hier der chinesischen Medizin ist, dass Sie als Betroffene/ Betroffener viel selbst tun können, um sich selbst zu helfen. Sie müssen sich in kein Abhängigkeitsverhältnis bzgl. Medikamenten begeben.

    Ursachen aus chinesischer Sicht:

    1. Leber-Qi- Stagnation(lang aufgestauter Zorn, Ärger, Frust)
    2. gegenläufiges Magen- Qi(falsche Nahrungsmittel)
    3. Lungen-Qi- Blockaden in Kombination mit Leber- Qi- Stagnation(Trauer, Zorn, Wut)
    4. Herz- Dysbalancen in Kombination mit Leber- Qi- Stagnationen(Überlastung und Stress)
    5. unkontrolliert aufsteigendes Yang( z. B. in den Wechseljahren)
    6. Blut- Hitze
    7. Schleim bzw. Feuchtigkeit

    Diese Aufzählung hat keinen Anspruch auf Vollständigkeit, sondern soll nur eine kleine Anzahl der Ursachen benennen, nämlich die, welche sehr häufig zu finden sind

    Maßnahmen gegen den Kopfschmerz- egal welcher Bezeichnung sind:

    1. Ursachenforschung und Verhaltensanalyse- eine Art Supervision und Selbstreflektion- Protokolle dazu bekommen Sie bei mir,
    2. Ernährungsumstellung- viele Nahrungsmittel können auf Grund der Verarbeitung und der Inhaltsstoffe zum Auslöser werden- die Ernährungstherapie wird von mir individuell erstellt ggf. ausgetestet. Das trifft auch für den Mangel an bestimmten Spurenelementen, Vitaminen und Mineralstoffen zu- Selen z. Bsp. fehlt häufig, ebenso Mangan und Zink. Ernähren Sie sich vorwiegend von Gemüse, Obst, Vollkorngetreide wie Hirse, Buchweizen oder Dinkel, essen Sie nur wenig Fleisch(Bio)- Fleischwaren und Milchprodukte, meiden Sie abends schweres Essen und/oder Kohlenhydrate und trinken Sie täglich 1,5 bis 2 Liter Flüssigkeit wie abgekochtes Wasser(lauwarm), grünen Tee oder einen sehr dünnen Chrysanthementee(vor alles bei Hitzegefühl). Yang- Tonica wie Kaffee, Alkohol , schwarzer Tee, Genussmittel, weißer Zucker und Weißmehl/ Weißmehlprodukte sollten Sie gar nicht oder nur sehr selten zu sich nehmen. Wir haben so eine breite Vielfalt von guten Nahrungsmitteln zur Verfügung, dass wir auf die “ bösen“ Sachen gut verzichten können. Die Gesundung meines Körpers beginnt mit einer gesunden, angepassten Ernährung!!!
    3. Entspannungstraining mit Bewegungstherapie(Qi Gong oder Yoga), Meditation und Atemtherapie bringen den Körper weiter und helfen bei Schmerzzuständen. Sicher helfen auch Autogenes Training und Autovisualisierung.
    4. Um Spannungen im Körper abzubauen hilft ein sehr gutes Trainingskonzept- das Spiralstabilisierungstraining nach Dr. Smicek. Dieses Bewegungstraining aktiviert und entspannt die zusammenspielenden Muskelketten und sorgt damit dafür, dass bspw. für Kopfschmerzen verantwortliche Fehlstellungen der Wirbelsäule aktiv behoben werden( zu erfragen bei mir in der Praxis und als Einzelstunde möglich).
    5. Kräutermedizin, welche immer wieder angepasst wird und manchmal nur für drei Tage genommen werden muss, hilft dem Körper, seine Selbstregularien wieder in Kraft zu setzen und führen dem Körper notwendige Stoffe zu. Diese Medizin ist keine Standardrezeptur, sondern wird von mir typgerecht zusammen gestellt und immer an den aktuellen Befund angepasst.

      Mutterkraut- hilft sehr gut bei Kopfschmerzen und Migräne
      Mutterkraut- hilft sehr gut bei Kopfschmerzen und Migräne
    6. Akupunktur als Soforthilfe und zur Regulation von akuten Zuständen, aber auch den langfristigen Ausgleich. Die Akupunktur kann man hierbei als „Feintuning“ ansehen, welche das Pünktchen auf dem „i“ darstellt.

      Akupunktur in Verbindung mit Moxa bei "Feuchtigkeitskopfschmerz"
      Akupunktur in Verbindung mit Moxa bei „Feuchtigkeitskopfschmerz“- hier am Fernpunkt HeGu(Dickdarm4)

    Natürlich benötigt die Naturheilkunde immer Zeit, um die Ursachen auszuräumen, so, als wenn Sie einen guten Apfelbaum retten möchten- die Wurzel muss behandelt werden, dann sind auch irgendwann die Zweige wieder gesund und tragen nach einer reichen Blüte schmackhafte Früchte. Nehmen Sie sich die Zeit, um wieder zu gesunden und gehen Sie ehrlich mit sich selbst um- denn nur in uns selbst ruht die Kraft zur Gesundung. Medikamente sind häufig ein schneller Rettungsanker, aber auch der beste Anker kann verloren gehen. Übrigens- es ist immer einfach zu sagen“Das hat bei mir nicht geholfen“- Selbstreflektion! Habe i c h  alles getan, damit es mir besser geht?

    Noch einige Worte zu unseren Gedanken und der Energie(Qi):

    Unsere Gedanken besitzen eine große Macht- „die Gedanken lenken Qi“- dessen sind wir uns oft nicht bewußt. Die Kraft der Gedanken werden bei Schmerzpatienten durch diese häufig gegen sich selbst gerichtet, so paradox wie es sich liest. Das Talmud sagt dazu:

    “ Achte auf Deine Gedanken, denn sie werden Worte. Achte auf Deine Worte, denn sie werden Handlungen. Achte auf Deine Handlungen, denn sie werden Gewohnheiten. Achte auf Deine Gewohnheiten, denn sie werden Dein Charakter. Achte auf Deinen Charakter, denn er wird Dein Schicksal.“

    Ein Gedanke ist eigenständig, entsteht durch Wille und Vorstellungskraft. Das bringt ein unvorstellbares Leistungspotenzial hervor, welches uns in die Lage versetzen kann, wirklich alles zu erreichen- auch Schmerzen mit Hilfe der Selbstheilungskräfte zu mildern bzw. auszumerzen!

    Sollten Sie Fragen zum Thema haben, dann kann ich Ihnen das Buch “ Kopfschmerzen und Migräne ganzheitlich selbst behandeln“ von Frank Seefelder empfehlen.Es ist verständlich und nachvollziehbar geschrieben. Selbstverständlich dürfen Sie mir auch eine E-Mail schreiben oder dazu ein Beratungsgespräch vereinbaren.

    Mit einer wirklich weisen Aussage von F.C. Oetinger(Theologe) möchte ich diese kurze Abhandlung schließen:

    “ Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.“

    Kommen Sie ins Reine mit sich, finden Sie eine für Sie gute Gelassenheit, mit unserer Zeit umzugehen und finden Sie den für Sie richtigen Weg zur Gesundung oder zum “ Gesund bleiben „

    Kopfschmerzen2