Schlagwort: Tee

  • Tee aus Hortensien?

    Jaaa… und zwar mit der Japanischen Teehortensie oder auch zu Ehren von Buddha “ Buddha- Hortensie“ genannt. Sie stammt nun wirklich aus den rein asiatischen Gebieten und wird als Heil- und Teepflanze eingesetzt. vor allem in der Zeit von 1600 bis 1868 erfreuten sich die zahlreichen Arten der Teehortensien großer Beliebtheit und wurden in den asiatischen Klöstern angepflanzt bzw. „umrankten“ die Klöster förmlich wie ein „Teewald“.

    • Die Tee-Hortensienpflanzen enthalten Phyllodulcin(ungiftig nach der Fermentierung). Dieses ist 250-mal, je nach Art der Pflanze sogar 600-800mal süßer als Zucker. Dementsprechend reicht bereits ein Blatt/ 250ml Wasser aus, um dem Getränk eine milde Süße zu geben. Die Blätter und Blüten, vor allem die jungen Triebe werden getrocknet, dann noch einmal zum Fermentieren befeuchtet, das erhöht den Süßegrad.
    • Ein weiterer Inhaltsstoff ist Tannin, glücklicherweise kein Koffein und keine giftigen Glykoside. Weiteres wird seit einiger Zeit erforscht, es sind aber auch Antioxidatien und bestimmte Aminosäureverbindungen enthalten, welche die entsprechende heilende Wirkung entfalten(wie bei allen asiatischen Kräutern/ Pflanzen).
    • Amacha(Süß) – Tee- so wird der Hortensientee genannt-  wird als Antiallergikum und zur Bekämpfung von Parodontitis eingesetzt, desweiteren wirkt er pilzhemmend und antibiotisch . Die entzündungshemmenden Eigenschaften von Amacha pflegen die Kopfhaut und schützen vor Haarausfall.
    • Die Wirkung dehnt sich auf die Funktionskreise Lunge, Herz und Magen/Milz aus, den Sud oder die aufgegossenen Blätter kann man als Kompressen für die Haut verwenden oder sogar als Fußbad nutzen. Selbstverständlich steht der Trinkgenuss an erster Stelle.

    Die Teehortensie habe ich seit einigen Jahren in meinem Garten und nutze diese gerade im Sommer gerne als Teevariante. Ein wenig Geduld und einen frostfreien Platz zum Überwintern benötigt die erfolgreiche Anpflanzung.

    Teehortensie im Herbst- Blattwerk
    Teehortensie im Herbst- Blattwerk

    „Alle Klugheit und Weisheit ist umsonst, wenn man die Lage nicht zu nutzen weiß, gleichwie Pflug und Hacke nichts ausrichten, wenn man die richtige Zeit nicht trifft.“ Weisheit aus China

  • Tee im Sommer?

     

    Genau! Sie haben richtig gelesen! Im Sommer gibt es nichts Besseres als Tee, um der momentanen Hitze zu begegnen.

    Natürlich nicht irgendeinen Tee- schwarzer Tee wäre kontraproduktiv und würde noch mehr Yang in den Körper bringen.

    Wunderbar ist der japanische Matcha- ein grüner Tee, der mit einem Bambusbesen aufgeschlagen wird und trotz der erfrischenden Wirkung Energie gibt- aber sanft und nicht aufputschend.

    Für die heißen Tage empfehle ich grünen Tee oder Kräutertee:

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    Grünen Tee mit frischem Wasser- noch leicht sprudelnd – aufgießen, 2-4 Minuten ziehen lassen,
    Blütentees mit ca. 60 Grad- 70 Grad heißem Wasser ansetzen, 5 Minuten ziehen lassen und
    Kräutertees mit kochendem Wasser überbrühen- 10-15 Minuten – ziehen lassen, abseihen und dann….
    genießen- hhmm… die Hitze hat dann nur noch wenig Chancen Ihr Gleichgewicht zu stören.
    Trinken Sie ruhig bis zu einen Liter Tee am Tag. Übrigens…Sie dürfen die Portion Tee ruhig öfter aufgießen, um so mehr können Sie die Radikalfänger und positiven Wirkstoffe aufnehmen.

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