Autor: kira

  • Chrysanthemen

    …waren früher immer Geburtstagsblumen, bevor ich deren Heilwirkung erlernt habe. Gemeint ist natürlich die Wirkung der Chrysanthemenblüte- Chrysanthemi flos oder Ju Hua.

    Diese Blüten bilden gerade jetzt im Sommer einen wunderbar mild schmeckenden, kühlenden Tee mit entgiftender Wirkung. Hier das Wesentliche zu einer sehr vielfältigen Blume:

    • Mittlerweile werden bereits zehn Arten in der Kräutermedizin, als Lebensmittel oder Tee verwendet.
    • Die Blüten werden in voller Blüte im Herbst geernet und dann über schwachem Feuer getrocknet.
    • Chrysanthemen haben in der chinesischen Medizin eine Wirkung auf die Funktionskreise Lunge und Leber, sind scharf- kühl- bitter im Geschmack und wirken kühlend- dementsprechend Wind- Hitze zerstreuend, Leber beruhigend, Kopf und Augen klärend, Hitze kühlend und entgiftend.
    • Das Einsatzgebiet reicht von Augenentzündungen bis zu hitzebedingten Zysten, besonders wirkungsvoll sind die Blüten als Tee bei allen juckenden Beschwerden in Verbindung z. B. mit Lonicera- Blüten oder auch Pfingstrosenwurzel.
    • Die Inhaltsstoffe Chrysanthenon, Borneol und Campher, Adenin, Cholin und Stachydin sorgen für ein breites Einsatzgebiet…
    • … mit antipyretischer, entzündungshemmender, antiseptischer Wirkung- besonders auf Staphylococcus aureus und Escherichia coli. Sie wirken positiv auf die koronare Durchblutung und senken die Permeabilität der Kapillaren.
    • Chrysanthemen haben keine unerwünschten Wirkungen oder Kontraindikationen.

    Für einen Tee an besonders heißen Tagen nehmen Sie einen Esslöffel getrocknete Chrysanthemenblüten- oder wenn Sie die medizinische Chrysantheme im Garten haben, dann die frischen Blüten- und übergießen diese mit ca. 80 Grad warmen, abgekochten Wasser- 5 Minuten ziehen lassen, abseihen und genießen.

    Da jetzt der Sommer zurück ist, genießen Sie den Tee nicht nur zum Kühlen, sondern auch zum Entgiften, bspw. nach einer Mahlzeit mit Meeresfrüchten- Meeresfrüchte können die Leber angreifen- gerade Austern, Schrimps u.s.w.. Deshalb empfehle ich nach so einer Mahlzeit einen Tee aus Chrysanthemenblüten und Ingwer , damit die Leber keinen Schaden nimmt.

    Genießen Sie den Hochsommer und handeln Sie ruhig frei nach einer chinesischen Volksweisheit:

    “ Lege Dir jeden Tag für Deine Sorgen eine halbe Stunde zurück und… in dieser Zeit mache ein Schläfchen!“

     

     

  • Je länger, je lieber…

    ist nur als Heilpflanze positiv- das Geißblatt- Lonicera caprifolium, Honeysuckle oder Jin Yin Hua(Blüten)- Lonicera japonicae flos.

    Die Pflanze ist in Europa, Asien und Südamerika verbreitet. Das echte Geißblatt gedeiht auf feuchten Kalkböden und erfreut uns gerade jetzt mit nach Honig duftenden Blüten- und …:

    • … wirkt schweiß- und harntreibend, hat im Rahmen der chinesischen Kräutermedizin eine  Wirkung auf die Funktionskreise Lunge, Magen und Herz- wirkt Hitze kühlend, entgiftend und Hitze zerstreuend.
    • … enthält Alkaloide, Saponine und Glykoside- darf aber auf keinen Fall in Eigenregie eingesetzt werden. In der chinesischen Kräutermedizin findet das Geißblatt(die Blüten) den Einsatz in:
    • … Rezepturen bei Erkältungen mit starker Hitze, bei Halsentzündungen mit starker Hitze, bei allen Yang- Hauterkrankungen und Hautgeschwüren vom Yang- Typus und auch bei blutigen Durchfallerkrankungen- die Blüten haben ein breites Spektrum an antibiotischen Substanzen.
    • In der Bachblütentherapie steht Honeysuckle in Verbindung mit der Wandlungsfähigkeit. Menschen im negativen Honeysuckle-Zustand hängen an der Vergangenheit und haben kaum Interesse an der Gegenwart- die deutsche Bezeichnung ist eben auch passend „Je länger, je lieber“.Durch das Festhalten an der Vergangenheit fällt es den betroffenen Menschen auch schwer, sich zu wandeln und ihr aktuelles Leben zu meistern. Mit Nostalgie und Sehnsucht wird verklärt, was früher war, ohne an die unerfreulichen Seiten der Vergangenheit zu denken.  In besonderem Maße ist Geißblatt eine Bachblüte für ältere Menschen , denn im Alter leben viele Menschen mehr in der Vergangenheit als in der Gegenwart. Das ist heutzutage sehr verständlich, denn die Weisheit des Alters gilt kaum noch etwas, alles soll immer nur frisch und jugendlich sein. Daher fühlen sich ältere Menschen in der Gegenwart oft nicht wohl und flüchten sich in ihre Vergangenheit. Der Bachblütenextrakt wirkt aber auch bei Heimweh und Situationen, in denen man verpassten Gelegenheiten nachtrauert, für die Trauer um verstorbene Menschen oder den Verlust des Partners. Im positiven Zustand- auf die Wirkung von Geißblatt bezogen- hat man einen lebendigen Kontakt zur Vergangenheit, lebt aber aktiv in der Gegenwart, kann aus seiner Erfahrung lernen und das Gelernte auf die aktuelle Situation übertragen.

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    Denken Sie öfter an diese positiven Wirkungen, wenn Sie im Garten diese stark rankende Pflanze bewundern!

    „Laufe nicht der Vergangenheit nach und verliere dich nicht in der Zukunft. Die Vergangenheit ist nicht mehr. Die Zukunft ist noch nicht gekommen. Das Leben ist hier und jetzt.“- buddhistische Weisheit

  • Die Gefahr lauert…

    …im Gebüsch, am Wegesrand, im Farn des Waldes- die Zecken, wahre Überlebenskünstler der Natur und auf dem Vormarsch- infiziert mit einem der hinterhältigsten Keime unserer Zeit- den Borellien. Der Entdecker der Borrelliose- Spirochäte Willi Burgdorfer 2001:“ Wir wissen, dass die Lyme- Borrelliose Antibiotika widerstehen kann. Zu sagen, jemand sei geheilt, weil er eine bestimmte Menge Antibiotika erhalten habe, ist Unsinn.“ Generell sind eine Vielzahl von Mikroben, die ja ein Vielfaches  an Evolution als der Mensch hinter sich haben, sehr hoch entwickelt, sie widerstehen allen erdenklichen Maßnahmen der Bekämpfung der Moderne oder entwickeln sich zu aggressiven Keimen- siehe MRSA. Es gibt weltweit ca. 300 bekannte Borrellienstämme, hoch spezialisiert und im Labor nicht nachzüchtbar. Diese Meister der Tarnung können sich bspw. innerhalb von Minuten verkapseln, um auf für sie bessere Verhältnisse “ zu warten“. Borrellien spielen im „Wirt“ Versteck- sie produzieren Stoffwechselprodukte, die den Betroffenen “ manipulieren“. Sie sind sehr beweglich, benötigen kaum Sauerstoff und können auch die Hirnschranke in kurzer Zeit überwinden. Spirochäten sind in der Lage Kälte bis zu minus 50 Grad zu ertragen und antibiotische Stoffe sehr zügig aus ihrem Organismus auszuscheiden. Bei Hitze allerdings( ab ca. 44 Grad) geben Sie auf.

    Zecken sind auf dem Vormarsch- selbst in Regionen Norddeutschlands- Mecklenburg- Vorpommern, Schleswig- Holstein und der nördliche Teil von Brandenburg waren noch vor ein paar Jahrzehnten verschont, heute sind auch diese Regionen teilweise Hochburgen von Zecken. Zecken übertragen die Erreger der FSME( Impfung möglich, individuelle Beratung dazu wichtig) und eben Borrellien.

    Antibiose reicht also nicht aus- hat diese Therapie bisher überhaupt ausgereicht? Es geht nur wieder Hand in Hand- Naturheilkunde und Schulmedizin gemeinsam! Sie kennen es ja: ein einzelner Stock kann leicht zerbrochen werden, ein Bündel Stöcker jedoch nicht- nur gemeinsam geht es vorwärts!

    Es gibt wie immer keine Standardrezepte- der individuelle Zustand des Patienten im Einzelnen ist ausschlaggebend. Es gibt naturheilkundlich mehrere Ansätze:

    • Einsatz von Komplexmitteln aus pflanzlichen Stoffen- individuell abgestimmt, Einsatz von spagyrischen oder homöopatischen Mitteln, chinesische Kräuterrezepturen zur Ausleitung der „Hitzetoxine“…,
    • Behandlung mit dem Extrakt der Karden- Wurzel,
    • Spitzwegerichextrakte haben eine bakteriostatische Wirkung und Fördern die Wundheilung,
    • Prävention- Vorbeugen, ist besser als heilen- mit einer speziellen ätherischen Ölmischung lässt sich eine “ abschrenkende“ s.g. Repellenwirkung erreichen- Inhalt sind u.a. Zedernöl, Lemongrasöl, Geranielöl… oder auch die einmalige Einnahme von Ledum C200 kann die Möglichkeit eines Zeckenbisses und den Befall mit Zecken vermindern,
    • Schulmedizinische Prävention- die Impfung- hier sollte sich jeder individuell beraten lassen und abwägen, ob für ihn eine Impfung in Frage kommt. Die Impfung kann gegen FSME schützen, aber nicht gegen den Zeckenbiss oder die Borrelieninfektion.

    Generell solltenSie den Körper am Abend nach Zecken absuchen, wenn Sie in Wald und Flur unterwegs waren, besonders die Beugen und auch den Kopf, die Leisten und Zwischenräume der Zehen und Finger. Finden Sie eins der kleinen“Biester“, dann benutzen Sie eine Zeckenzange oder ziehen die Zecke vorsichtig heraus. Beträufeln Sie das „Tierchen“ nicht mit Öl oder gehen grob damit um, dass wirkt als Stressor und die Zecke sondert den Speichel ab- damit kommen mehr Keime ins „Bissgebiet“ und eine Infektion ist wahrscheinlicher.

    Gehen Sie sofort zum Arzt oder Heilpraktiker, wenn sich ein roter Kreis oder die s.g. Wanderröte um das Bissgebiet zeigt. Gehen Sie auch zum Arzt oder Heilpraktiker, wenn Sie sich nicht sicher sind, ob alles in Ordnung ist oder Sie die Zecke ggf. nicht vollständig entfernt haben.

    Dieser Exkurs soll aufklären und keine Panik verbreiten- es ist wie immer, Aufmerksamkeit dient unserem Schutz, aber den allumfassenden Schutz gibt es nicht.

    Achten Sie auf sich und genießen Sie den Sommer!

     

  • Urlaubszeit- Bewegungszeit

    Wir haben Sommerzeit und Urlaubszeit …was also tun in der schönsten Freizeit des Jahres. Sie wissen es ja bereits- Bewegung hält das Qi- unsere Lebensenergie- im Flow und deshalb kommen hier meine besten Bewegungstipps:

    • In keiner Zeit ist der innere Schweinehund oder Drachen der Bequemlichkeit größer, als im Urlaub- tricksen Sie ihn aus und sporteln/ bewegen Sie sich moderat- lange Spaziergänge am Strand oder Wandern in den Bergen am früheren Morgen oder späteren Abend- da ist es nicht zu heiß und Sie können sogar die Sonnenauf- und Sonnenuntergänge genießen. Die Dauer liegt bei 30 Minuten bis….., die Belastung – Sie sollten sich danach leicht geschafft fühlen. Die Pulsuhr- falls Sie eine haben- darf 120 bis 128 Schläge/ Minute anzeigen.
    • Schwimmen Sie! Aus eigener Erfahrung kann ich Ihnen erzählen, dass das Schwimmen am Morgen oder Abend wirklich toll in die Sommerzeit aber auch in den Winter passt- dann natürlich im Inndoorpool oder in der Schwimmhalle. Bei uns gibt es in der Nähe einen tollen Zeltplatz, der im Sommer zzgl. zum Spa-Bad auch einen toll gepflegten Outdoorpool(20 Meter-Becken) betreibt und dort fahre ich jeden Morgen zum Schwimmen- das Bahnen ziehen ist dort entspannter und einfacher als in der Ostsee und mit 23 Grad Wassertemperatur für den Schwimmsport bestens geeignet. Schwimmen Sie abwechselnd im Brust-, Rücken-, Kraulstil und das 30 Minuten, da haben Sie Ausdauer- und Krafttraining vereint, den gesamten Körper trainiert und vermeiden nebenbei die ungeliebten Reaktionen des Körpers auf Grillpartys und Eis. Nach den 30 Minuten dann noch 15 Minuten Aquagymnastik oder Pooljogging, danach können Sie den Tag richtig genießen oder die Arbeit fällt sehr viel leichter. Achten Sie beim Schwimmen aber immer auf den richtigen Schwimmstil- der Kopf muss nun mal in’s Wasser- sonst wird der Nacken zu stark belastet und die Muskulatur schmerzt.
    • Probieren Sie Federball(Badminton), Volleyball oder Frisbee am Strand- ca. 30 bis 45 Minuten und Sie trainieren wieder den gesamten Körper zzgl. Koordination. Auch das Indiaka oder Strandfussball mit den Kindern bringt Bewegung und Spass ins Urlaubsleben.
    • Sie sind der absolute Lauffreak- dann laufen Sie barfuss am Strand! Die Füße danken es Ihnen und gleichzeitig trainieren Sie durch den Widerstand des Sandes deutlich stärker. Dabei meine ich sowohl das Jogging als auch Walking- beides im Sand durchgeführt stärkt die Fußmuskulatur besonders intensiv, wirkt aber auch deutlich stärker auf die gesamte Körpermuskulatur. Bauen Sie kleine Übungen, wie Liegestütze, Kniebeuge oder die „Kleine Laufschule“ in das morgendliche oder abendliche „Laufen“ ein- diese „Pausen“ lockern auf und trainieren gezielt die Schwachpunkte unseres Körpers- aber alles bitte moderat und am Morgen oder Abend.
    • Inlinern Sie mal- ggf. hilft ein Anfängerkurs. Damit trainieren Sie Ihre Ausdauer( ab 30 Minuten) und vor allem Ihre Koordination- da ist es völlig egal, wie alt Sie sind. Wer schreibt denn vor, wie jung oder wie alt Man(n)/ Frau für Funsport sein darf???
    • Stand- up- Paddling- auf die Bretter – fertig- los- hat fast etwas Meditatives, trainiert aber den gesamten Körper und das Gleichgewicht und macht Spaß. Anfängerkurse gibt es mit Sicherheit auch in der Nähe Ihres Urlaubsortes!
    • Trainieren Sie mit Sonnenschutz, Sonnenbrille(außer beim Schwimmen) und mit Funktionssportkleidung! Auch sollte der Pulsmesser zum Einsatz kommen, um die richtige- gesunde- Belastung zu kontrollieren.

    Probieren Sie auch mal etwas Neues aus- was auch immer in der Nähe angeboten wird- Sie werden merken, es macht einfach Spass, sich zu bewegen und nicht nur zum Abkühlen in’s Wasser zu gehen oder den Körper in der Sonne liegend zu „brutzeln“- ach ja, bei Bewegung bräunt der Körper gleichmäßiger und schneller- noch ein Vorteil von Bewegung im Urlaub!

    Erholen Sie sich gut!

  • Vergessenes Wissen- die Karde…

    ist eine Pflanze, die in vielen Jahren stark in Vergessenheit geraten ist. Seit sich die Zecken wieder ausbreiten, tritt auch diese als Unkraut verpönte wieder in Erscheinung- bedingt durch ihre sehr gute Wirkung bei Zeckenbissen mit anschließender Borrelieninfektion. Diese distelartige Pflanze kommt ursprünglich aus der Mittelmeerregion und hat auf Grund der relativ harten Blüte beim Kämmen(Karden) der Wolle vor dem Spinnen seinen Einsatz gefunden. Die Karde:

    wilde Karde in Mönchhagen
    wilde Karde bei Mönchhagen
    • … ist ein Kardengewächs, keine Distel und auch bekannt unter den Namen Katzenkopf oder Kardätschendistel.
    • … wirkt antibakteriell, blutreinigend, harntreibend und schweisstreibend. Durch die Wirkweise ergibt sich…
    • … der Einsatz der Wurzel bei Borrelieninfektion, zur Stärkung des Immunsystems, bei Magen- und Verdauungsschwäche, bei Gallenschwäche, in der Therapie bei Rheuma, Gicht und Ödemen, bei Kopfschmerzen, Hautkrankheiten, Furunkel, zur Behandlung von Sommersprossen und Warzen, bei wunden Fingern.
    • … wirkt durch Scabiosid, Iridoide und Saponine, die vor allem in der Wurzel vorhanden sind. Aus diesem Grund ist der Wirkteil auch die Wurzel.
    • … wird als Tinktur oder Tee eingesetzt, innerlich und äußerlich angewandt.

    Besonders interessant und als wichtiges Heilmittel wirkt diese herb- schöne Pflanze begleitend zur Therapie bei der Infektion mit Borrelien- sie hat eine starke antibakterielle Wirkung und reinigt hervorragend das Blut.

    Im Garten ist sie eine für mich wunderbar anzusehende Pflanze, die auch auf steinigen oder eher nährstoffarmen Böden wächst und somit auch „karge“ Ecken im Garten verschönt.

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  • „Sich selbst erkennen ist von Wert“

    … ist eine fernöstliche Weisheit mit ganz aktuellem Bezug. Selbsterkenntnis- einer der ersten Schritte, um zu gesunden bzw. gesund zu bleiben.

    Ich frage mich ganz oft, gerade wenn eine Therapie sehr lange dauert oder trotz aller Überprüfungen der Therapieansätze nicht greift, warum ? Im Gespräch mit den betroffenen Patienten/ Patientinnen ergibt sich häufig, dass die Sichtweise auf und das kritische Hinterfragen des eigenen Verhaltens gar nicht oder nur sporadisch existiert. Formulierungen wie : Ich werde es versuchen…“, „…wenn ich Zeit dafür finde“, „…es ging nicht, ich hatte Urlaub“… und ähnliche mehr weisen immer darauf hin, dass der Wunsch nach der Wunderpille größer ist, als das eigene Engagement. Sicher gibt es immer Zeiten, wo das Umsetzen der Ernährungsumstellung/ Ernährungstherapie, das Zubereiten der Kräutermedizin oder die Übungen zur Genesung schwerer ist, als am Wochenende oder in der Freizeit…Und natürlich sind wir als Menschen so eingestellt, dass, wenn es uns besser geht, wir schnell vergessen oder meinen, bestimmte Dinge nicht mehr tun zu müssen. Dann aber kann es sehr schnell passieren, dass unser Gleichgewicht wieder kippt.

    Natürlich kann es sein, dass die chinesische Medizin nicht jedermanns Sache ist. Darum geht es auch nicht. Es geht um die schon so alte Erkenntnis, das Gesundheit immer auch Veränderung bedeutet- da ist es egal, ob ich Hilfe bei und mit der CM, der Homöopathie, der Osteopathie, dem Yoga… suche.

    Gesundheit- das ist die Einstellung und der Wille zur Veränderung, um gesund zu bleiben oder zu werden. Es ist völlig natürlich, dass jeder Mensch Sorge und Angst vor Veränderungen hat. Hey, aber das Leben ist Veränderung. Jeder Tag ist neu, jeden Tag verändern wir uns- was ein natürlicher Ablauf ist, kann doch an sich keine Angst verursachen. Warum also, wenn es um das höchste Gut geht, was wir Menschen haben.

    1. Es liegt an der klaren Formulierung des oder der Ziele! Was will ich wirklich? Sind die anderen „Schuld“, ist etwas anderes „schuld“ an dem, was ich erlebe oder an meiner Erkrankung oder an meinem nicht gesund werden? Sicher gibt es schwere Erkrankungen und eine Disposition, bei der diese Frage nicht eindeutig beantwortet werden kann. Aber eindeutig wird es bei den alltäglichen, eher harmloseren Beschwerden/ Befindlichkeitsstörungen. Warum bin ich nur immer erkältet? Muss mein Rücken immer schmerzen? Warum habe ich ständig Kopfweh bei der kleinsten Anstrengung? Warum vertrage ich bestimmte Lebensmittel nicht mehr?…. Die Reihe der Fragen ließe sich beliebig fortführen, ja warum?
    2. Es liegt an meiner eigenen Lebenshygiene- ich nenne es einmal so. Bin ich bereit, auf die “ Errungenschaften“ der Lebensmittelindustrie zu verzichten/ den Konsum einzuschränken- Labornahrung, Süßigkeiten, Fertigprodukte, ein zuviel an Genussmitteln…? Bin ich bereit, mich jeden Tag 30 bis 45 Minuten zu bewegen? Schalte ich die neuen Medien, den Fernseher oder mein Telefon auch einmal am Tag ab oder benutze diese gar nicht? Lache ich jeden Tag? Bekomme ich ausreichend Schlaf?
    3. Es liegt daran, wie ich mit mir umgehe. Wertschätze ich, was ich erreicht habe, wertschätze ich mich mit dem nötigen Respekt? Nur mit dem Respekt mir selbst gegenüber, kann ich gesunden bzw. gesund bleiben!

    Machmal höre ich dann “ Ja , Sie, Sie haben leicht reden, ich muss arbeiten…habe die Kinder… komme erst spät nach Hause…“- Auch ich muss mich jeden Tag meinem „Drachen“ stellen- dem Drachen der Bequemlichkeit- das bedeutet Gymnastik, 20 Minuten Crosstrainer oder Schwimmen am frühen Morgen, der 12 Minuten- Schnellschritt vom Parkplatz am Mühlendamm zur Praxis und nach der Sprechstunde wieder zurück, das wärmende Reiscongee am Morgen, Gemüse schnippeln am Abend…und dann denke ich an…

    eine Weisheit, die  besagt “ Ich kann, weil ich will, was ich muß“- in diesem Sinn- Können Sie, weil Sie es wollen, was sich ändern muss!

     

     

  • “ Nur wer die Rose liebt…“

    …so sang einmal die Gruppe Renft…. und wirklich, auch in der chinesischen Kräutermedizin und als Hausmittel wird die Rose als wichtiges Heilkraut angesehen.

    Der Steckbrief:

    • Die medizinische Rose- Rosa centifolia, Rosa gallica oder Qiángwéi- wirkt adstringierend, blutreinigend, blutstillend und nervenstärkend durch die Inhaltsstoffe Gerbsäure, Geraniol und Saponine. Sie blüht auch in unseren Gärten- zauberhaft von Juni bis in den Herbst. Heilkräftig sind die Blütenblätte- sie werden im Juni und August geerntet. Die Blütenblätter der Rose werden gesammelt, wenn sie gerade frisch aufgeblüht sind und im Schatten zügig getrocknet. Möglich ist es auch, die Knospen der Rosenblüten zu ernten und zu trocknen. Im Herbst dann bilden sich die leuchtend roten Hagebutten, welche sehr viel Vitamin C enthalten. Aus China wurde von Konfuzius schon etwa 500 Jahre v. Chr. von königlichen Rosengärten berichtet, diese wahrhaft königliche Pflanze stammt ja aus Kleinasien und kam über Persien nach Europa und die westliche Welt.
    • In der CM verwenden wir das Rosenöl und die Rosenblätter- das Öl wirkt entspannend, z. B. für einen Wickel zur Förderung des Schlafs bei Schlafstörungen, die Blätter wirken ebenfalls beruhigend, krampflösend und Blut reinigend.
    • Die Rose findet Anwendungen in Rezepturen bei Heuschnupfen, Lungenschwäche, Mundentzündungen, Verdauungsbeschwerden, Lebererkrankungen und Schwäche der Leberfunktion, Herzbeschwerden und daraus resultierenden Shen- Störungen, Ohnmacht, Schwindel, Kopfschmerzen, Melancholie, Schmerzen von Auge, Ohr und Zähnen, gynäkologischen Beschwerden, leichten Verbrennungen, schwer heilenden Wunden und auch bei Erysipel.
    • Rosentee wirkt sehr entspannend- nicht nur bei Menstruationsbeschwerden, sondern auch zum Schlafen und bei Stress.
    • Noch etwas kulinarisches- Rosenblätter können wunderbar für Süßspeisen zum Einsatz kommen oder stellen Sie ein Rosensorbet selbst her.

    Als Abschluss gebe ich Ihnen heute den wunderbaren Liedtext mit auf den Weg- geschrieben von Klaus Demmler, gespielt von der Gruppe Renft:

    “ Wer die Rose ehrt, wer die Rose ehrt
    Der ehrt heutzutage auch den Dorn
    Der zur Rose noch dazu gehört
    Noch so lang, so lang man sie bedroht

    Einmal wirft sie ihn ab…

    Wer die Liebe, wer die Liebe ehrt
    Der ehrt heutzutage auch den Haß
    Der zur Liebe noch dazu gehört
    Noch so lang, noch so lang man sie bedroht

    Einmal wirft sie ihn ab…

    Das wird sein, wenn’s sein wird
    Und Mensch ehrt den Menschen“

  • Hiobstränen- Perlgraupen…

    … sind aus Rezepturen gegen Feuchtigkeit und Schleim nicht wegzudenken.

    Der Steckbrief für Yi Yi Ren- Hiobstränen oder Coix lacrima semen:

    • stärkt den Milz- Funktionskreis und scheidet Feuchtigkeit aus,
    • transformiert und eleminiert Schleim, beseitigt Blockierungen durch den Schleim,
    • kühlt die Hitze ab und scheidet heiße Toxine aus,
    • verstärkt die Energie Qi der Nieren und der Lunge
    • Die Samen enthalten einen hohen Anteil an Betakarotin, Vitamin C, Kalium, Kalzium, Magnesium, Eisen, Kupfer, Mangan, Phosphor, Vitamin- B-Komplex und Zink… und dies in der am besten resorbierbaren Form- nämlich natürlich-, weiterhin 10 % Wasser, 52 % Stärke, ungefähr 18 % Protein und 7 % Fett, aber k e i n  Gluten!

    Yi yi Ren „reinigt“ den Organismus von Ablagerungen, die durch eine Mangelernährung oder schlechte Ernährung entstehen. Anwendung finden die kleinen , unscheinbaren Graupen bei: Gicht, Gallenblasen- und Nierensteine und -grieß, Angina Pectoris, rheumatische Erkrankungen, Arthrose, metabolische Syndrome (Bluthochdruck + Fettleibigkeit + Herzkrankheiten + Cholesterin + Arteriosklerose), Zöliakie, chronischen Darmerkrankungen… Sie wirken „aufweichend“ und werden daher auch bei „Verklumpungen wie Zysten, Myome, Kropf, Fibromen, verschiedene Geschwulstarten, und Ödemen eingesetzt, sie lösen Sehnenspannung und Krämpfe in den Gliedmaßen, und senken das „schlechte“ LDL- Cholesterin. Weiterhin:

    • …geben sie Stärke für den Magen und die Milz, leiten überflüssiges Wasser aus dem Organismus ab und wirken harntreibend,
    • …stärken sie die Lunge, vor allem bei Erkrankungen im Bereich der oberen Atemwege und der Lunge selbst(Husten, Bronchitis…),
    • …sie haben günstige Auswirkungen auf die Haut, die zart und geschmeidig wird/ bleibt und wirken positiv bei der Behandlung von Warzen, Muttermalen, Ekzemen und Hautentzündungen (Psoriasis, Akne, Erysipel, Unterschenkelgeschwüre usw.),
    • Ein Sud aus Hiobs-Tränengras wird als sehr heilkräftig für schwerkranke Patienten angesehen, da es zuverlässige Wirkungen bei Magen- und Darmschwäche hat, es beendet und verhindert Durchfälle (auch chronische), bindet Toxine aus dem Stoffwechsel und fördert die Leberfunktion.
    • Coixenolid hat lt. neuesten Studien(Japan, China, USA) kanzerostatische Wirkungen, yi yi Ren ist hervorragend zur begleitenden Therapie bei allen Krebserkrankungen geeignet.

    Hiobstränen finden auch in der Küche Anwendung- im Eintopf, als Beilage oder einfach nur in Kombination mit Mandarinenschalen-granulat(Chen Pi) und zermahlen als morgendliches Getränk zum Start in den Tag.

    Hiobstränen(Yi Yi Ren) getrocknet und zerkleinert, gemahlen und in einer chinesischen Kräuterrezeptur
    Hiobstränen(Yi Yi Ren) getrocknet und zerkleinert, gemahlen und in einer chinesischen Kräuterrezeptur

    Stärken Sie Ihre Mitte mit diesem wunderbaren Lebens- und Heilkraut!

     

     

  • Kleine Früchte- große Wirkung

    In der chinesischen Kräutermedizin werden komplette Pflanzen oder die Pflanzenteile für Mixturen genommen- so auch kleine Früchte wie die Schisandra- Beere oder Wu wei zi.

    Der Steckbrief:

    • Wu wei zi- Schisandra chinensis fructus oder eben Schisandra- Beere gehört zu den adstringierenden und stabilisierenden Kräutern. Sie wird auch der “ Fünf- Geschmäcker- Samen“ genannt- eben weil sich bei Genuß alle fünf Geschmäcker entfalten.
    • Die Hauptwirkung dieser kleinen, leicht sauer- süß- salzig- bitter- scharf schmeckenden Früchte liegt in der Stabilisierung des Lungen Qi- damit kommen die Früchte häufig bei Mischungen gegen Husten, Kurzatmigkeit und Keuchatmung zum Einsatz. Gleichzeitig stärken sie das Lungen- und Nieren- Qi und halten die Essenz Jing zurück.
    • Schisandra gehört in jede Frauenmedizin für Frauen jenseits der 40. Sie stärken das Ying der Nieren und wirken sehr gut in Rezepturen, die bei Wechseljahresbeschwerden zusammen gestellt werden. Gleichzeitig beruhigen sie Shen(den Geist) und wirken im Zusammenhang mit anderen Kräutern positiv auf den Schlaf und die Schlafqualität.
    • Wu wei zi- …ist von warmer Qualität, hat einen sauren Geschmack, beeinflusst vor allem die Meridiane Lunge, Niere und Herz. In der Dosierung bis 3 Gramm/ Rezeptur wirkt Schisandra als Einflussmittel z. B. bei chronischem Husten, bis 9 Gramm/ Rezeptur wirkt es als Tonikum.
    • „Die Dosis macht das Gift“- Schisandra ist nicht giftig, aber eine Überdosierung führt zu Unruhe, Schlafstörungen und ggf. Dyspnoe.
    • Bei richtiger Handhabung kann „Frau ab 40“ die kleinen Beeren als Tonicum einsetzen, morgens drei bis vier der kleinen Säuerlinge in die Morgenmahlzeit( ein Congee aus Reis, Birne, Hagebuttenmark, Birnendicksaft, Berberitzen- und Schisandrafrüchten) geben und damit in den Tag starten- das baut die Essenz auf, stabilisiert allgemein Qi und treibt unnötige Feuchtigkeit aus dem Körper.
    • Einsatz- in Rezepturen gegen Husten, Dyspnoe, vaginalen Ausfluss, frühmorgendlichen Durchfall, übermäßiges Schwitzen mit Durst und trockenem Rachen nach Fieber, Diabetes mellitus Type II, Schlafstörungen…gegen Altersschwäche, Leberschwäche und bei Lustlosigkeit von Frau und Mann.

    Schisandra wächst in unseren Breiten, sie ist eine Kletterpflanze, die im Mai bis Juli blüht und dann die Früchte ausbildet. Man kann sie problemlos im Garten anpflanzen, der Boden sollte nur regelmäßig gelockert werden oder durchlässig sein. Ich besitze diese Pflanze seit 8 Jahren in meinem Garten, sie rankt an der Pergola und wird von Jahr zu Jahr kräftiger.

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    Wu wei zi- eine tolle Frucht der Natur für unsere Gesundheit.

  • Tipps für das Ausdauertraining

    Über die Notwendigkeit der Bewegung für Gesundheit und Gewichtsoptimierung habe ich ja schon mehrfach den einen oder anderen Beitrag gebracht- hier kommen nun einige nützliche Hinweise:

    • Trinken- aber richtig- Sport lässt den Schweiß fließen, auch wenn man es selbst gar nicht so empfindet. Deshalb erhöht sich der Flüssigkeitsbedarf von 2 Liter täglich auf ca. 3 Liter täglich. Sportdrinks sind für den Freizeitsportler und auch ambitionierten Ausdauersportler dabei völlig unnötig- es reicht eine Saftschorle im Mischungsverhältniss von einem Teil Saft zu drei Teilen Wasser. Währed des Trainings sollte stilles Wasser getrunken werden, besser noch abgekochtes, lauwarmes Wasser mit etwas Ingwer.
    • Die Zeit ist rum- Sind Ihre Laufschuhe, Walkingschuhe oder speziellen Sportschuhe noch o.k. Trainingsschuhe sollten je nach Körpergewicht und Belastung durch den Untergrund etwa nach 700 bis 800 Kilometern gewechselt werden. Dabei zählt auch das Gehen zur Arbeit, wenn Sie dazu Walking- oder Laufschuhe tragen. Allerhöchste Zeit zum Wechsel wird es, wenn der Abrieb an der Sohle deutlich zuspüren ist oder das Gefühlt für einen sicheren Halt verloren geht.
    • Nur mit- … Pulsmesser. Brauch ich nicht sagen jetzt einige. Sicher, man kann den Puls auch herkömmlich messen, aber für ein optimales Training bietet dieses mittlerweile schon recht günstige Gerät eine vernünftige Übersicht zum Trainingspuls, den Trainingszeiten und für manchen nicht unerheblich- die verbrauchten Joule/ Kalorien. Für Trainierende mit gesundheitlichen Einschränkungen- Hypertonie, Herzerkrankungen, starkem Übergewicht. ist ein Pulsmesser ein notwendiges Zubehör. Generell lassen sich mit diesem Gerät Überlastungen vermeiden, natürlich nur, wenn die optimalen Trainingspulse eingegeben und gespeichert werden. Wer jetzt keinen Pulsmesser kaufen möchte- die Faustformel für Männer lautet 220- Lebensalter und davon 80%, für Frauen 226- Lebensalter und davon 80%- aber das gilt nur für Gesunde und Freizeitsportler. Also besser „mit“!
    • Was macht Dein Bauch? Ja, richtig, die Bauchmuskeln spielen beim Ausdauertraining eine wesentliche Rolle. Ein gut trainierter Bauch, aber auch gute Rückenmuskeln entlasten beim Training die Wirbelsäule. Mit trainierten Bauchmuskeln lassen sich die Beine deutlich höher anheben, damit werden dann auch die Schritte größer und die Lauf- bzw. Walkingleistung lässt sich steigern. Es muss ja nicht gleich ein „Waschbrett“ werden. Trainieren Sie nach dem Ausdauertraining oder als Trainingseinlage ruhig den Bauch: Liegestütze oder Klimmzüge aus dem Schräghang für draußen, ein „kleines“ Bauchworkout im Raum mit Crunches, Liegestützen oder einer statischen Übung(Armstütz) sorgen für fitte Bauch- und Rückenmuskeln.
    • Vor oder nach dem Essen? Ja, da streiten sich die Geister. Fakt ist, mit vollem Bauch sollte nie trainiert werden, egal ob Ausdauer oder Kraft. Aus meiner Erfahrung ist ein Ausdauertraining vor dem Frühstück sehr effektiv wirksam auf den Fettstoffwechsel. Dabei sollte die Trainingseinheit maximal zwischen 30 und 40 Minuten liegen. Allerdings kann vor der Ausdauer- bzw. Sporteinheit- ca. 30- 45 Minuten- eine leichte, kleine Mahlzeit genommen werden- eine kleine Banane und etwas Saftschorle(siehe oben) sind o.k.
    • Zwiebelprinzip- was im Winter oder bei schlechtem Wetter gilt, sollte auch beim Ausdauertraining beachtet werden. Wichtig ist Funktionswäsche- das gute , alte Baumwollshirt lässt den Schweiß auf der Haut und damt kühlt man zu schnell aus.Zu dick muss man sich aber auch nicht anziehen, zu Beginn ist ein wenig frösteln o.k., beim Training wird es schon warm. Kopfbedeckung ist aber generell nötig, im Winter verhindert diese das Auskühlen über den Kopf , natürlich auch im Sommer- da schützt sie aber auch vor zu viel Sonne und verhindert, dass Schweiß in die Augen läuft.
    • Laufschule- ja, die gute alte Laufschule aus dem Schulunterricht gehört wenigstens einmal/ Trainingswoche mit in den Ablauf-rückwärts, Knie heben, Trippeln, Kreuzlauf… alle diese Bewegungen effektivieren das Training und beim Walking absolviert man die Übungen eben im Gehen, das trifft auch für übergewichtige Sportler zu.
    • Intervalle- ja gerne- das Intervalltraining bringt Abwechslung und so ganz nebenbei steigern sich Leistung und wenn gewollt auch der Kalorienverbrauch. Für Anfänger reichen drei Intervalle/ Einheit, Fortgeschrittene dürfen dann bis auf acht steigern. Die Intervalle liegen zwischen 30 Sekunden und dann ggf. auch bei drei Minuten/ Trainingszustand.
    • Ernährung- Mythos Kohlenhydrate hält sich ja hartnäckig. Für eine optimale Ernährung im Ausdauertraining ist kein erhöhter Kohlenhydratbedarf nötig, optimal sind 15-30% Kohlenhydrate, 20 bis 40% Eiweiß und der Rest sollte aus Gemüse bestehen. Also nix mit Nudelpartys. Übrigens Fisch ist einfach optimal für Sportler generell aber besonders auch für Ausdauersportler. Omega- 3- Fettsäuren können, wenn diese regelmäßig konsumiert werden(Fisch, Sonnenblumenkerne, Nüsse und Kerne), das Lungenvolumen positiv beeinflussen und die Lungenfunktion bis zu ca. 60% steigern(Studie Indiana University USA). Das optimale Ernährungsprogramm können Sie in meiner Praxis erfragen- ich erstelle Ihnen gerne Ihren Plan. Nahrungsmittel wie Dinkel, grünes und weißes Gemüse, in Maßen rotes, oranges Gemüse, in Maßen Obst, 2x in der Woche Fleisch und Fisch, Eier in Maßen,  Kerne, Nüsse und Mandeln sorgen für eine gute Versorgung. Verzichten Sie auf Weißmehl/ Weißmehlprodukte, Weißzucker und Fertignahrung, dann können Sie selbst über die Nahrung Ihr Training optimieren. Ach ja, Eiweiß ist wichtig, aber bitte naturell und nicht mit Shakes…, damit verdienen nur die Hersteller und Studios.
    • Strecke wechsel dich! Trainieren Sie Ihre Ausdauer in unterschiedlichem Gelände, probieren Sie auch immer mal wieder andere Strecken aus oder wechseln Sie zwischenzeitlich mal ins Schwimmen/ Radfahren- das puscht zusätzlich, setzt andere Reize und das Training wird nie langweilig.
    • Last but not liest- das Dehnen- modern Stretching- gehört zum Abschluss des Ausdauertraings dazu. In der Praxis erlebe ich es täglich, dass Sportler mit Verletzungen oder einem schmerzenden Rücken zur Behandlung kommen. Bei der Untersuchung stellt sich dann heraus, dass die Muskeln der Beine verkürzt sind. Die Dehnübungen sind wichtig, um die Muskeln und Bänder elastisch zu halten. Übungen können Sie im Internet abrufen oder Sie sprechen mich für ein gezieltes Dehnen bei der nächsten Konsultation an.

    Viel Spass und Erfolg beim Training!